Wofür steht der Begriff OEM?

OEM steht für Original Equipment Manufacturer.

 

Was versteht man unter einer OEM-Lizenz?

Eine OEM-Lizenz wird üblicherweise von Computerherstellern verwendet, um ein Betriebssystem (wie beispielsweise Microsoft Windows) direkt auf neuen Rechnern vorzuinstallieren und zusammen mit der Hardware zu verkaufen.

Die Software wird zusammen mit dem Gerät ausgeliefert und ist meist schon aktiviert.

Typischerweise umfasst eine OEM-Lizenz:

  • einen Zugang zur Installation bzw. ein Installationsmedium
  • einen Nachweis der Lizenz sowie eine Nutzungsvereinbarung
  • gegebenenfalls einen Echtheitsaufkleber

Diese Nachweise verbleiben beim Käufer oder dem System und dienen als Bestätigung der Lizenz.


Wichtiger Hinweis zur Hardwarebindung

OEM-Lizenzen sind häufig an die ursprüngliche Hardware gekoppelt. Das bedeutet, dass die Lizenz in der Regel fest mit dem jeweiligen Gerät verbunden ist und nicht einfach auf einen anderen Computer übertragen werden kann.

Gerade bei größeren Hardwareänderungen (wie etwa einem Austausch des Mainboards) kann es notwendig sein, die Aktivierung erneut zu bestätigen oder die Lizenz neu zu aktivieren.


Für wen ist eine OEM-Lizenz geeignet?

Diese Lizenzart ist insbesondere für Anwender sinnvoll, die ein Komplettsystem nutzen und in naher Zukunft keine wesentlichen Änderungen oder Aufrüstungen planen.


Hinweis:
OEM-Produkte sind für den Vertrieb über Händler vorgesehen. Der Support wird üblicherweise vom jeweiligen Verkäufer übernommen.

 

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